Portrait

Ich interessiere mich für den ganzen Reichtum der Stimme. Für die Vielfalt an Ausdrucksmöglichkeiten und Klangfarben. Für das Zusammenspiel von Körper, Atem, Stimme und Innenwelt.

Ich suche nach der Verbindung verschiedener musikalischer Stilrichtungen und möchte Grenzen zwischen Epochen und Kunst- und Volksliedern durchbrechen.

In der klassischen Musik fühle ich mich genauso zu Hause wie in der freien Improvisation. Einfache Volkslieder können mich ebenso begeistern wie experimentelle Klänge.

Sofern die Musik etwas in mir bewegt, will ich mich mit ihr beschäftigen, sie mir zu eigen machen.

Ich liebe es, aus dem Moment heraus zu schöpfen, zu kreieren, zu improvisieren, zu komponieren, zu verarbeiten und zu verweben. Alte Musik in einen neuen Kontext zu stellen. Genauso liebe ich es, Kompositionen vom Barock bis hin zu zeitgenössischer Musik zu interpretieren.

Biografie


Foto: Renate Berger

Corina Schranz (*1987) studierte klassischen Gesang bei Prof. Peter Brechbühler an der Hochschule Luzern – Musik. 2011 schloss sie den Master of Performance mit Auszeichnung ab. 2015 folgte der Masterabschluss in Gesangspädagogik und freier Improvisation an der Hochschule für Musik Basel, ebenfalls mit Auszeichnung. Die Sopranistin bildet sich seit mehreren Jahren bei Valerie Guillorin (Paris/ Amsterdam) weiter.

Corina Schranz ist in verschiedenen musikalischen Kontexten tätig. Im Klassischen Konzertfach war sie bisher u.a. in der Brokespassion von G.F. Händel, der Johannespassion von J.S. Bach (Leitung: Moana Labbate), als Belinda und First Whitch in Dido&Aeneas von Henry Purcell (Leitung: Dieter Lange) und in der Kantate „Der Tod Jesu“ von C.H. Graun (Leitung: Andreas Felber) zu hören. Eine rege Konzerttätigkeit verfolgt sie auch mit dem Trio ZARIN MOLL und ihrem Soloprogramm Zimt und Kupfer. Daneben tritt sie in verschiedenen Improvisations-Konstellationen auf.

Corina Schranz lebt mit ihrer Familie in Luzern.

Klassische Musik


Foto: Renate Berger

Das Repertoire von Corina Schranz erstreckt sich vom Barock bis hin zu zeitgenössischer Musik. Sie arbeitet gerne im kammermusikalischen Kontext, sowie als Solistin mit Orchestern und Chören.

 

W.A. Mozart: Laudate Dominum

J.S. Bach: Zerfliesse, mein Herze

Christian Henking: Schnee (Ausschnitt)

ZARIN MOLL

Foto: Christian Henking

Das Trio ZARIN MOLL strebt durch den experimentellen und breit gefächerten Umgang mit der Musik und den Instrumenten eine Erweiterung der Ausdrucksmöglichkeiten an. Ausgehend von Alter Musik und zeitgenössischen Kompositionen bringt ZARIN MOLL ihre eigenen Ideen ein, so dass neue Klangwelten geschaffen werden.

Christina Sutter: Stimme
Corina Schran: Stimme
Vera Schnider: Pedal- und Tripelharfe

www.zarinmoll.ch

ZARIN MOLL / GaoDemandt: META

Claudio Monteverdi: Ohimè, dov’è il mio ben

Robert Schumann: Auf einer Burg (Arrangement: ZARIN MOLL)

Zimt und Kupfer


Foto: Sarah Schranz

In den erdig-weichen Farbtönen Zimt und Kupfer erklingt das Soloprogramm der Luzerner Sängerin Corina Schranz. Sich selbst auf dem Akkordeon begleitend, verbindet die Sopranistin darin Volks- mit Kunstliedern. Im inhaltlichen Zentrum beider Liedgattungen steht die Verarbeitung von Liebe und Tod. Volkslieder aus der Schweiz und verschiedenen anderen Ländern verschmelzen durch die emotionale Ebene sowie die eigene, schlichte Tonsprache der Arrangements mit barocken Arien, u.a. von Henry Purcell und Claudio Monteverdi. Die Sängerin bedient sich dabei der Melodie und dem Text der Lieder, gestaltet die musikalische Umsetzung in Gesang und Akkordeon aber losgelöst von den stilüblichen Konventionen.

Schönster Obigstärn (Arrangement: Corina Schranz)