Zimt und Kupfer


Foto: Sarah Schranz

In den erdig-weichen Farbtönen Zimt und Kupfer erklingt das Soloprogramm der Luzerner Sängerin Corina Schranz. Sich selbst auf dem Akkordeon begleitend, verbindet die Sopranistin darin Volks- mit Kunstliedern. Im inhaltlichen Zentrum beider Liedgattungen steht die Verarbeitung von Liebe und Tod. Volkslieder aus der Schweiz und verschiedenen anderen Ländern verschmelzen durch die emotionale Ebene sowie die eigene, schlichte Tonsprache der Arrangements mit barocken Arien, u.a. von Henry Purcell und Claudio Monteverdi. Die Sängerin bedient sich dabei der Melodie und dem Text der Lieder, gestaltet die musikalische Umsetzung in Gesang und Akkordeon aber losgelöst von den stilüblichen Konventionen.

Schönster Obigstärn (Arrangement: Corina Schranz)